Abendteuerliche Aktivitäten zum Ausprobieren Während Deines Auslandsjahrs

499

Ein Auslandsjahr ist jedermanns Traum. Normalerweise ist es eine einmalige Gelegenheit, um neue Dinge auszuprobieren und schönen Orten zu bereisen. Egal wohin du dich entscheidest zu reisen, überall gibt es unzählige Möglichkeiten und das Abendteuer hört niemals auf. Hier kommt der spaßige Teil: Es gibt Unmengen an aufregenden Unternehmungen, um das Adrenalinlevel oben zu halten. Ob du ängstlich bist oder nicht, ein paar der folgenden Dinge sind auch für dich dabei.

Fallschirmspringen

shutterstock.com

Fallschirmspringen ist mehr als ein Abendteuer. Für einige Personen in Australien und Neuseeland, auf der Suche nach Spaß, ist es zu einem Sport geworden. Solange du mit der Höhe klarkommst, ist der Sprung aus einem Flugzeug ein Angebot, dass du nicht ablehnen solltest.

Es geht noch weiter. Falls du so bist ich, der keine Achterbahne, Flüge und alles was mit Höhe zu tun hat mag, hört sich der Gedanke Fallschirm zu Springen erstmal nicht besonders so gut an. Auf mich hatte es eine aufregende Anziehung und ich hab’s einfach getan. Außerdem mag ich Herausforderungen, und wer tut das nicht?

Als sich mir in Neuseeland die Möglichkeit geboten hat, aus 4500 m Höhe aus einem Flugzeug zu springen, hab ich die Herausforderung angenommen. Das Wetter war so perfekt, wie es nur sein kann. Die Sonne schien, der Himmel war Blau und es gab nur ein paar Wolken zu sehen. Sobald ich zum Flugplatz kam, wurde ich mit meinem Tandempartner Scott verbunden, der einfach spitze war. Mit Scotts Expertise wurde das Erlebnis noch besser. Er hat mir den Prozess erklärt und hat sichergestellt, dass ich immer ruhig und entspannt war.

Nachdem sichergestellt wurde, dass ich genau verstanden hatte, was wir gleich tun würden, habe ich mich umgezogen. Die Ausrüstung war ein Jumpsuit und ein Klettergeschirr. Mit ein paar kurzen Einweisungen, was an Board zu tun ist, sind wir ins Flugzeug eingestiegen. Das Flugzeug war wahrscheinlich das kleinste, das ich je gesehen habe. Zehn Minuten nach Abflug hat Scott das Klettergeschirr an meinem Jumpsuit an seins befestigt. Ich habe zugeguckt, wie die anderen Leute bei 3500 m aus dem Flugzeug gesprungen sind. Ihnen bei dem zuzusehen, was ich gleich vorhatte, war ein bisschen beängstigend.

Kurz darauf kamen wir auf die berüchtigten 4500 m Höhe und Scott wies mich an, mich zur Tür zu bewegen. Bevor ich meine Meinung hätte ändern können, waren wir schon raus aus der Tür, kopfüber und Gesicht Richtung Boden. Der Fahrtwind war anders als alles was ich je erlebt habe und die Geschwindigkeit war unfassbar. Meine Arme waren ausgebreitet wie Flügel und ich konnte fliegen. Wir flogen durch den Himmel wie Vögel und es wurde feucht. Der wind sauste mir in die Ohren und verzog mir das Gesicht. Alles in Allem war der Sprung genau so, wie andere ihn mir beschrieben hatten. Kurzgesagt war eine berauschende, tolle Erfahrung.

Nach ungefähr 65 Sekunden freiem Fall zog Scott die Reisleine. Und zack, wir schwebten durch den Himmel. Unser Fallschirm wurde gelöst und langsam begannen wir zu landen. Ich schaute herab auf den Taupo See. Die Aussicht war großartig. Als wir endlich wieder auf der Erde gelandet waren, fragte mich Scott, ob ich irgendwann nochmal Fallschirmspringen will. Ich konnte nur lächeln und Luft schnappen. Natürlich will ich! Neue Erfahrung freigeschaltet!